PROCON Manufacturing 2017 – Ein einzigartiges Event für Direkteinkäufer

Die diesjährige Auflage der Einkaufskonferenz, PROCON Manufacturing, deren Zielgruppe die Herstellungsfirmen waren, fand, um für einen Wechsel zu sorgen, nicht in der Wirtschaftszone Kattowitz, sondern in der Hauptstadt Niederschlesiens statt. Das Sofitel-Hotel mit seinem Standort in unmittelbarer Nachbarschaft des Breslauer Marktes hieß mehr als 70 Teilnehmer der Konferenz, die vom 29. bis 30. Mai 2017 dauerte, willkommen.

Das Ziel, durch das wir uns bei der Organisation der Konferenz PROCON Manufacturing leiten ließen, bestand vor allem darin, eine Plattform für den Austausch von Know-how und Erfahrungen unter Mitarbeitern, die direkt für den Produktionseinkauf verantwortlich sind, zu schaffen”, sagt Mateusz Borowiecki, Vorstandsvorsitzender in der Beratungsfirma OptiBuy, die die Konferenz veranstaltet. „Eine sehr wichtige Rolle kommt der Konferenz bei der Propagierung bewährter Verfahren und neuer Lösungen auf dem Markt zu, um diese anschließend jeweils in eigenen Unternehmen selbst umsetzen zu können”, fügt er hinzu.

Eines der Leitthemen der Vorträge waren die Fragen um die Beziehungen mit den Lieferanten, die von unterschiedlichen Gesichtspunkten her beleuchtet wurden. Łukasz Kozicki, Manager in der Firma NextBuy, sprach von der Bedeutung der Lieferantenbeurteilung:

In der Welt von heute, in der viel von Industry 4.0, Internet der Dinge die Rede ist, sind wir vom Lieferanten stark abhängig, wir gehen ein Verhältnis mit ihm ein, bauen Beziehungen auf und nur dank zuverlässigen Informationen sind wir in der Lage, ein Vertrauensverhältnis zu entwickeln. Die Beurteilung des Lieferanten in Produktionsunternehmen und anderen Firmen ist das Schlüsselelement, das zur Minimierung des Risikos beiträgt.

Von der Bedeutung des Vertrauens in den Geschäftsbeziehungen und von den Unterschieden beim Aufbau des Vertrauensverhältnisses in Abhängigkeit von kulturellen Gegebenheiten sprach Monika Chutnik, geschäftsführende Direktorin bei ETTA Global Leadership Consulting. Sie zeigte, durch die Abgrenzung gewisser kultureller Attribute des Partners bereits zu Beginn der Geschäftsbeziehung würden sich Elemente definieren lassen, die für den Aufbau eines gemeinsamen vertrauensgestützten Erfolgs unverzichtbar seien. Aus einer etwas anderen Sichtweise behandelte Łukasz Kosmala, Senior Sourcing Manager bei DeLaval, das Problem der Geschäftsbeziehung mit den Lieferanten. In seinem Vortrag zeigte er, wie man sich zurechtfinden könne und wie sich die Verhandlungen mit Geschäftspartnern, die intensive monopolistische Neigungen an den Tag legen oder eine starke Marktstellung haben, gestalten lassen.

Eine Kontrastsicht auf die Fragen nach Preisänderungen präsentierte im Eröffnungsvortrag Dr. Jan Vašek, Einkaufsexperte, der vom Problem … fallender Preise sprach. Von einer Situation, von der die Händler träumen, die aber nur scheinbar sowohl für den Händler als auch für das gesamte Unternehmen komfortabel sei.

Krisen oder Änderungspläne können gewisse unternehmensinterne Probleme hervorrufen, die jedem Manager oder Direktor, der auf sich achtet, wohlbekannt seien. Tymoteusz Myśliwiec, Transformation Manager bei LeanPassion, führte die Teilnehmer engagiert durch eine Präsentation durch, in der er den Lean-Strategie-gestützten Wandel eines Einkaufsunternehmens mit allen daraus resultierenden Gefahren, Möglichkeiten und Chancen besprochen hat.

Zum Abschluss des Treffens hat Agata Kulikowska vom Team für Einkaufsmanagement bei der Tauron Polska Energia, Erfolge des Energiemarktführers in Polen, der Tauron-Gruppe, bei Einsparungen aufgrund einer effizienteren Gestaltung von Prozess- und operationellen Maßnahmen beim Einkauf präsentiert. Diesen Vortrag durften sich die Fans schockierend großer Zahlen nicht entgehen lassen.

Eine Ergänzung des Konferenzteils bildete zweifelsohne die von Dr. Tomasz Gonsior moderierte Paneldiskussion Einkauf 4.0 in der Produktion, deren Gäste Dr. Jan Vašek, Andrzej Zawistowski (PSML) und Michał Szlacic, stellvertretender Vorstandsvorsitzender in Logintrade, über die Veränderungen diskutierten, die das Konzept der Industry 4.0 für den Einkauf im weiten Sinne mit sich bringt.

Nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung hatten die Konferenzteilnehmer die Gelegenheit, im Brauereirestaurant Spiż am Markt in entspannter Atmosphäre ihre Erfahrungen mitzuteilen und die Eindrücke vom Treffen auszutauschen.

Wer neben theoretischen Überlegungen seine Befähigungen im Bereich der Entwicklung von Beschaffungsstrategien verbessern wollte, konnte am Workshop-Tag teilnehmen. Zusammen mit dem Moderator, Dr. Tomasz Gonsior, einem langjährigen Experten, Praktiker und Branchenberater, konnten die Workshop-Teilnehmer eine Beschaffungsstrategie für ausgewählte Kategorien von Direkteinkäufen anhand bereitgestellter Tools entwickeln und dabei auf wertvolles Feedback und eine Aussprache über verwendete Lösungen rechnen.

Für die sachliche Seite der gesamten Veranstaltung sorgte der Logistikmanagerverband Polskie Stowarzyszenie Managerów Logistyki i Zakupów (PSML). Den Organisatoren standen der Partner, die Firma NextBuy (Anbieter komplexer E-Procurement-Lösungen – www.nextbuy24.pl) und die Dolnośląska Agencja Współpracy Gospodarczej (www.dawg.pl) zur Seite.

Wir möchten unseren Dank den Referenten, Partnern, Ausstellern, Schirmherren und selbstverständlich den Teilnehmern für die Zeit, ihr Engagement und ihre Unterstützung bei der gemeinsamen Organisation dieser Einkaufsveranstaltung auf einem so hohen Niveau unseren Dank aussprechen.

Wir hoffen, dass die bei der Konferenz angebahnten Kontakte und das erworbene Know-how Ihnen in täglicher Arbeit zugutekommen werden und wir bald Gelegenheit haben werden, anlässlich weiterer Ereignisse, die im Rahmen der PROCON-Familie veranstaltet werden, einander zu begegnen.

OPTIBUY Sp. z o.o.

SIEDZIBA GŁÓWNA

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Tel: +48 22 661 52 60
Fax: +48 22 661 52 61
Email: info@optibuy.com

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